Dozentin: Lars Meyer
08./09.März 2017, jeweils 10-18 Uhr
Teilnahmebeitrag: 100 Euro (120 € Unterstützerpreis, 80 € ermäßigt)

Aus der Flut dokumentarischer Produktionen, die jährlich entstehen, schaffen es einige wenige, die Standards und Vorgaben der Fernsehformatierung hinter sich zu lassen und eine künstlerische Handschrift zu entwickeln. Was unterscheidet heute eine Fernsehdokumentation von einem künstlerischen Dokumentarfilm, der seinen Platz auf Filmfestivals und in Kinos finden kann? An Hand von Filmbeispielen der letzten drei Jahre werden im Seminar ästhetische Strategien herausragender Dokumentarfilme beleuchtet, ihre narrativen und visuellen Konzepte untersucht und gefragt, wohin sich das dokumentarische Genre entwickelt. Dabei werden u.a. Konzeptfilme und analytische Erzählformen, hybride Formen (Animation/Dok, Inszenierung/Dok), das evozierte Drama und Perspektivwechsel in Bild und Ton thematisiert.

Anmeldung bei Antje unter: AntjeHoffmann@posteo.de