Dozent: Karun Dutta
04./05. März 2017, jeweils 10-18 Uhr
Teilnahmebeitrag: 100 Euro für das Wochenende / ermäßigt 80 Euro / Förderpreis 120 Euro

Anti-Bias Training für Filmschaffende

am 04.03.2017 um 10.00 Uhr

Stell Dir vor, Du drehst den „Film Deines Lebens“ und handelst Dir einen Rassismusvorwurf (oder anderen Diskriminierungsvorwurf) ein! Shit happens oder vermeidbar?
Natürlich werden auch in der Film- und Fernsehbranche immer wieder rassistische und andere Stereotype und Vorurteile reproduziert, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt. Oft ist aber gut gemeint nicht gleich gut gemacht. Mit dem Anti-Bias-Training (Antidiskriminierungstraining basierend auf dem Südafrikanischen Anti-Bias-Ansatz) soll die eigene Haltung zu einem diskriminierungsfreien Verhalten im Allgemeinen und für die Arbeit als Filmschaffende/r im Besonderen überprüft und verbessert werden. Eigene Stereotype und Vorurteile sollen in dem Workshop ehrlich reflektiert und abgebaut werden. Zudem soll die interkulturelle Kompetenz gestärkt werden.
In dem zweitätigen Workshop wollen wir mit Übungen und an Fallbeispielen beleuchten, welche dos und donts es für Filmschaffende gibt oder geben könnte und ob trotz eines offenen Kunstbegriffes die Kunstfreiheit als Recht ethische Mindeststandards gebietet oder nicht.

Karun Dutta ist Rechtsanwalt für Strafrecht und Erbrecht in Berlin-Neukölln und arbeitet für Zsimt Berlin als Anti-Bias-Trainer.

Anmeldung: Constanze (constanze.wolpers ÄTT gmail.com)