Filmen, ohne durchzudrehen:

Der Fachbereich Regie

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Was gibt einem Film seine Identität?
Warum ist etwas tragisch, komisch, tragikomisch?
Wie kann man schnell mal was in Ruhe erzählen?
Welche Stimmung herrscht in der Welt, welche am Set?

Regie zu führen ist eine sowohl künstlerisch wie auch menschlich spannende, anspruchsvolle und herausfordernde Aufgabe, nicht nur, weil der Regisseur/die Regisseurin die künstlerische Leitung eines Filmteams übernimmt.

Ausgehend von der inszenatorischen Werkinterpretation koordiniert die Regie die Kreativität der einzelnen Departments in eine bestimmte Richtung. Sie muss in der Rolle der Verantwortlichen nicht nur Überblick, Autorität und Nerven behalten, sondern dem Team auch als Ansprechpartnerin und Vertrauensperson permanent zur Seite stehen.

Gleichzeitig ist die Arbeit mit den Schauspielern und Schauspielerinnen eine der wichtigsten Aufgaben der Regie.

Im Rahmen des Studiums an der filmArche werden im Bereich Regie viele verschiedene Aspekte unterrichtet und Fähigkeiten vermittelt. Schauspielführung, Mise en Scène und Dramaturgie sind die drei großen Themenblöcke, die sich in regelmäßigen Abständen im Lehrplan wieder finden.

Zusätzlich werden die Vorraussetzungen für kompetente Führung sowie filmisches Allgemeinwissen und die Fähigkeit zur konstruktiven Kommunikation mit den einzelnen Abteilungen während des gesamten Produktionsprozesses geschult.

Die Studierenden werden sich daher auch mit Themen wie Psychologie am Set, Genre- und Filmgeschichte als auch den technischen Möglichkeiten und deren Neuerungen beschäftigen.

Sämtliche Inhalte werden durch die Studierenden mithilfe zahlreicher Übungen und der Verwirklichung verschiedener Projekte während der gesamten Ausbildung zur Anwendung gebracht, um theoretisches Wissen zu festigen und praktische Kompetenzen zu erlangen.

Wie alle anderen Lehrgänge an der filmArche gestalten auch die Regieklassen ihren Unterricht selbst. Als Orientierung dient das Curriculum Regie.