Können Filme etwas ändern?

Der Fachbereich Dokumentarfilmregie

Wie zeigt man Realität im Film?
Wo liegt die Grenze zwischen Fiktion und Nonfiktion?
Lieber Fliege an der Wand oder Mikro unter der Nase?

Seit 2012 gibt es an der filmArche einen eigenständigen Lehrgang der Dokumentarfilmregie. Und nicht ohne Grund.

EinE DokumentarfilmerIn beteiligt sich oft auf allen Ebenen an ihrem Projekt; ist AutorIn , Bezugsperson der ProtagonistInnen, hält auch mal selber die Kamera und ist bei der Montage dabei. Um Dokumentarfilme zu machen, braucht es vielseitige Fähigkeiten, aber auch einen eigenen Blick auf Mensch und Gesellschaft und Aufmerksamkeit für besondere Geschichten in der Welt.

Im Umgang mit Menschen, die sich selbst im Film zeigen, ist ein gutes Gefühl für die Grenzen Anderer und die eigenen Grenzen wichtig.

Im Rahmen des Studiums an der filmArche werden im Bereich Dokumentarfilmregie alle Aspekte des Filmemachens reflektiert und erlernt. Im theoretischen Teil erarbeiten sich die Studierenden das Wissen über die Geschichte des Genres, stellen Fragen zu Authentizität und Ethik, untersuchen sowohl klassische als auch experimentelle Formen der Dramaturgie und lernen technische Aspekte des Filmemachens. Im praktische Teil wird dieses Wissen umgesetzt und eingeübt. Von der Recherche, dem Kontakt zu möglichen ProtagonistInnen über das schreiben von Exposees und Treatments, dem beantragen von Fördergeldern bis hin zur Regie beim Dreh wird während des Studiums theoretische und praktische Kompetenzen erlangt.

Ihr lernt, Film im Team umzusetzen und arbeitet im Laufe des Studiums mit den anderen Lehrgängen zusammen.

Wie alle Lehrgänge an der filmArche gestalten auch die Dokumentarfilmklassen ihren Unterricht selbst. Als Orientierung dient das Curriculum Dokuregie.