“Der schwarze Nazi” – Eine Filmgroteske

DER SCHWARZE NAZI – Eine Filmgroteske
Film + Werkstattgespräch zum Thema „Langfilmproduktion mit kleinem Budget“

Talkgäste: Tilman König & Karl-Friedrich König (Buch und Regie)

Wann? – Mittwoch, 08. Februar 2017 – 19:00 Uhr (Beginn)
Wo? – filmArche e.V., Lahnstraße 25, 12055 Berlin

Über den Film:

DER SCHWARZE NAZI handelt vom Kongolesen Sikumoya, der sich auf seine Einbürgerung vorbereitet. Unter dem Druck von Rassismus und Vorurteilen passt er sich immer stärker an die „deutsche Kultur“ an. Doch irgendwann ist es zu viel. Er bricht zusammen.
Im Koma ereignet sich dann die Metamorphose. Sikumoya ist nun der scheinbar „perfekte Deutsche“. Er überholt die Neonazis einfach von rechts und beginnt ihnen Teile ihrer absurden Ideologie streitig zu machen.
Die Independent Produktion lief im Selbstverleih von „2Könige Film“ in über 70 Kinos deutschlandweit und hatte dabei mehr als 15.000 Zuschauer*innen.

Website zum Film: www.derschwarzenazi.de
Official Trailer: DER SCHWARZE NAZI Trailer HD

Im anschließenden Werkstattgespräch berichten die beiden Filmemacher*innen von ihren konkreten Erfahrungen mit der Realisierung ihres Films und von ihren Strategien zu u.a. folgenden Fragestellungen…

…Humor & Groteske – ist das, was im Drehbuch amüsiert, auch auf der Leinwand lustig?
…Wie finanziere ich meinen Film?
…Was kostet die Filmproduktion realistisch?
…Wo kann ich Ausgaben vermeiden?
…Filmförderung – macht ein Antrag Sinn?
…Welche (alternativen) Finanzierungsquellen gibt es?
…Wann beginnt gutes Marketing?
…Welche Möglichkeiten der Auswertung sind realistisch für meinen Film?
…Wie findet der Film sein Publikum?

…und stellen sich anschließend Euren Fragen.

Über die Gäste des Abends:

Tilman König arbeitet in Leipzig als Filmemacher mit dem Schwerpunkt Migration. 2001 bis 2002 studierte er als Stipendiat in Tokio an der Waseda Universität, besuchte Filmdramaturgiekurse der Shinaken Filmgruppe und nahm an Dokumentarfilmkursen von John Junkerman teil. Seit seinem Abschluss als Japanologe und Soziologe an der Universität Leipzig hat er sich in mehreren fiktionalen und dokumentarischen Filmen mit dem Thema Migration auseinandergesetzt. Seine Filme liefen auf Festivals und in Programmkinos in Deutschland und Japan und den USA.

Karl-Friedrich König: Studium der Hispanistik und Ethnologie in Leipzig. 2002 Gründung der Filmgruppe Cinemabstruso. Ab 2003 Produktion von Kurz- und Langspielfilmen. Aufführung der Filme auf zahlreichen Festivals und in Programmkinos in Mitteldeutschland. Von 2010-2011 einjährige Weiterbildung im Bereich Regie über das Nachwuchsförderprogramm der MDM TP2-Talentpool. 2013 Dozent an der Hochschule für Grafik und Buchdruck Leipzig. 2016-2017 Tutor und Betreuung eines Drehbuchprojektes bei TP2-Talentpool. Karl-Friedrich König arbeitet als freischaffender Filmmacher in Leipzig.

www.kollegfilm.com



Mittwoch, 08. Februar 2017
19 Uhr
filmArche, Lahnstraße 25
Eintritt frei, u. S. w. g.