Workshop: Monster im Dokumentarfilm.

Wussten Sie, dass Dokumentarfilme und Horrorfilme eines gemeinsam haben: sie handeln von einem Monster!? Und worum handelt es sich bei dem Dokument, das im Wort Dokumentarfilm steckt?


Wir schauen uns gemeinsam positive und negative Beispiele an und analysieren sie und stellen uns eine eigene Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Erstellen eines Dokumentarfilms zusammen, jeder ganz individuell für seine Bedürfnisse und seinen Stil. Hier bleibt keine Frage unbeantwortet.


Ip Wischin fördert das intelligente Filmemachen in der Tradition Alfred Hitchcocks. Viele der populären Filmtheorien verwirft er gezielt, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: die Regeln hinter den Regeln. Seine so von Formalismen befreiten Filmstudent_innen werden in die Lage versetzt, ganz eigene Regeln, eigene Filmsprachen zu entwickeln.
Wischins Lehre stützt sich auf seine Erfahrungen als Student an der School of Visual Arts und der Columbia Universität unter Milos Forman in New York sowie als Drehbuchautor, Lektor und Berater solcher Filmurgesteine wie Franz Antel, Niki List oder Michael Glawogger. Der Filmemacher und Schauspieler hat sich vor allem als Wirtschaftsdramaturg einen internationalen Namen gemacht. Er hat seine Wurzeln im Independent-Film und als junger Mann nach eigenen Worten „alle Fehler gemacht, die man nur machen kann“.
Er verspricht: „Sie lernen, was in keinem Filmbuch steht. Und Sie werden Filme nie wieder so sehen wie bisher.“


Ip Wischin bei TedX
vienna-filmcoach


Mittwoch, 20. April 2016, 19:00 h
filmArche e.V.
Lahnstraße 25
12055 Berlin