“Mother´s Day” – Q&A mit Bin Chuen Choi und Cornelia Klauß

“Jeder hat eine Mutter. Und da fängt mein Problem schon an. Ich habe eine Stiefmutter!”
Der Berliner Künstler und Filmemacher Bin Chuen Choi macht sich in seinem persönlichen Dokumentarfilm auf die Suche nach seiner Mutter, der berühmten Schriftstellerin Yeh Su Nee, die in Kanada lebt …


Am Mittwoch, 5. März 2014 kommt der Regisseur von “Mother´s Day” in die filmArche, um seinen autobiographischen Dokumentarfilm zusammen mit seiner Dramaturgin Cornelia Klauß und den Anwesenden zu diskutieren.

Der Regisseur wurde in Hong Kong geboren und wuchs mit seinem Vater und seiner Großmutter auf. Mit 44 Jahren, inzwischen selbst Vater, entscheidet sich der Regisseur, seine leibliche Mutter, die er nur einmal in seinem Leben gesehen hat, in Kanada zu finden.
Der Film zeigt mit trockenem Humor, animierten Szenen und tragischen Momenten diese Suche. Da Bin Chuen Choi in dieser autobiographischen Geschichte selbst Regie geführt hat, ergaben sich während der Dreharbeiten starke Herauforderungen. Aus diesem Grund wird auch die Dramaturgin des Films, Cornelia Klauß, an diesem Abend anwesend sein und zusammen mit dem Filmemacher von ihrer gemeinsamen Arbeit an „Mother’s Day“ berichten.

Gedreht wurde der Dokumentarfilm in Deutschland, China und Kanada.


Bin Chuen Choi
Geboren in Hongkong, lebt und arbeitet seit 1992 in Berlin. Studium der Bildenden Kunst und des narrativen und experimentellen Films an der Universität der Künste Berlin. Fernsehausstrahlungen seiner Kurz-Spiel- und Dokumentarfilme auf 3sat und zdfKultur. 3sat-Förderpreis.


Cornelia Klauß
Geboren in Dresden, aufgewachsen in Ost-Berlin. Erste Filmaktivitäten auf Super8, die zu einem Studium der Filmwissenschaft an der HFF Babelsberg führen. Dort in Ungnade gefallen, Zwangsversetzung an das Fernsehstudio Halle. Frühjahr 1989 Ausreise nach West-Berlin. Kinoprogrammleitung beim Filmkunsthaus Babylon. Parallel und bis heute berufen in die Auswahlkommissionen des Internationalen Kurzfilmfestivals Oberhausen und des Leipziger Dok-Filmfestivals, Dramaturgin (vornehmlich) für Dokumentarfilme und als Regisseurin tätig. Seit 1993 im Vorstand des Bundesverbandes kommunale Filmarbeit und seit 2010 dessen medien-politische Sprecherin.


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