Weiterer Film der filmArche erhält “Prädikat besonders wertvoll”

Im Rahmen seiner Ausbildung an der Filmarche drehte der Regiestudent Eric Esser einen Kurzdokumentarfilm über die Freundschaft zweier jüdischer Frauen in Tel Aviv. “Chaja & Mimi” hat diesen Herbst von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat “besonders wertvoll” erhalten, da er “einen großen und wichtigen Teil dazu bei(trägt), diesen interessanten und faszinierenden Frauen, die in Tel Aviv ihre Heimat fürs Leben gefunden haben, ein würdiges Denkmal zu setzen.”

Chaja Florentin und Mimi Frons sind seit mehr als 80 Jahren befreundet und mussten Mitte der 30er Jahre vor den Nazis aus Berlin ins damalige Palästina fliehen. Der vom Bundespresseamt geförderte Dokumentarfilm lässt sie erzählen von ihren Wurzeln, ihrer Freundschaft und ihrer ambivalenten Beziehung zur Geburtsstadt Berlin.

Er ist damit der vierte Film aus der filmArche, der dieses Prädikat erhält und wurde u.a. auf dem 22. Exground Filmfest Wiesbaden, dem 4. Filmfest Wismar und dem 3. Jüdischen Filmfest Bukarest gezeigt. Diesen Sommer belegte er den 2. Platz auf der “Walter Benjamin Short Film Competition” im spanischen Portbou.

Herzlichen Glückwunsch!


Eric Esser
Jahrgang 1975. Erster Kurzfilm 2003. Arbeitet nach dem Studium der Medieninformatik (Schwerpunkt Medien) am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Rettet sich 2005 auf die Filmarche Berlin (Studienschwerpunkt Dokumentarfilm-Regie). Dort verantwortlich für verschiedene Vorlesungen und Workshops, inzwischen Mitglied des Ältestenrats. Engagiert in der AG DOK.

Eric Esser lebt und arbeitet an Berlin.


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Chaja & Mimi